The Cronicle of Münster (German)

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Date

Event

   

700

 

ab 777

Liudger missioniert im Friesland

785 ? - 792

Abt Bernradh missioniert im Münsterland

792

Liudger wird durch Karl den Großen in das Missionsgebiet Bernradhs berufen der ihn mit der Missionierung der Westsachsen betraut.

793-03-22 Am 22. März 793 nimmt Liudger seine Tätigkeit als Missionar im Münsterland auf. Hauptsitz der Mission wird der Ort Mimigernaford an der Aa. Dort gründet Liudger ein Monasterium, ein Kloster, von dem die Stadt Münster später ihren Namen ableitet.

um 795

Bau des Domes und des Domstiftes in Mimigernaford

   

800

805-03-30 Gründung des Bistums Münster | Am 30. März 805 empfängt Liudger im Alter von 63 Jahren in Köln durch Erzbischof Hildebold die Bischofsweihe. Um 805 stehen in Ahlen und Werne bereits erste Kirchen.
805 Errichtung der ersten Bischofskirche. (Bau I)
809-03-26 In den frühen Morgenstunden des 26. März 809 stirbt Liudger in Billerbeck. Sein Leichnam wird später zur Benediktinerabtei Werden getragen und dort am 26. April 809 feierlich beigesetzt.
   

900

973-993 Bischof Dodo beginnt den Dom-Neubau
   

1000

1040-12-29 In den Weihnachtstagen 1040 zieht König Heinrich III. in Münster ein, um an der Weihe der Stiftskirche von Liebfrauen teilzunehmen. In jenen Tagen erhält Suidger von Bamberg im münsterschen Dom die Bischofsweihe. Er wird später als Clemens II. zum Papst gewählt.
um 1070/-80 Bischof Friederich I. gründet das Mauritzstift von Münster
1071 Brand des ersten Domes. Errichtung eines neuen Domes südlich des karolingischen Dombaus. (Bau II)
   

1100

1110 Kaiser Heinrich V. ernennt in Münster Bischof Burchard zum Kanzler
1121-02-02 Der spätere Kaiser Herzog Lothar von Sachsen verbrennt Münster mitsammt Dom
1156 Kaiser Barbarossa in Münster | Kaiser Friederich Barbarossa beruft Domprobst Rainald v. Dassel zu seinem Kanzler und feiert Weihnachten in Münster
1173 Hermann II wird erster Fürstbischof von Münster
1180 Der Bischof von Münster wird Landesherr und Fürstbischof
   

1200

1225 Grundstein für den dritten Dombau wird gelegt. (Bau III).
1237 Deutschordensritter gründen die Georgskommende in Münster
1253 Münster, Dortmund, Lippstadt und Soest schließen einen Städtebund | lesen Sie mehr
1264-09-30 Weihe der dritten und jetzigen Domkirche durch Fürstbischof Gerhard v. d. Mark
   

1300

1382 Die Pest wütet in Münster | Als die Pest in Münster Tausende von Menschen dahinrafft, fliehen die Menschen aufs Land. Einzig die Minderbrüder halten zusammen mit Fürstbischof Heinrich Wolff von Lüdinghausen in der Stadt des Todes aus. Sie pflegen unter Einsatz ihres Lebens die Kranken und leisten Seelsorge.
1383 Der große Stadtbrand
1383 Die Große Prozession wird infolge von Pest und Brand eingeführt
1390/1395 Erweiterungsbauten am Dom: Kreuzgang, Marienkapelle.
   

1400

1400 Bildung des Niederstiftes in Münster
1450-1457 Stiftsfehde in Münster
1457-07-18 Schlacht bei Varlar | Die Partei von Walram von Moers siegt
   

1500

 
1519 Tod des Domherrn Rudolf von Langen | Humanist und Reformator der Domschule zu Münster
um 1524 Beginn der Reformation in Münster
1532 Münsters Stadtrat überträgt den lutherischen Predigern die Kirchen St. Martini, St. Aegidii, Liebfrauen-Überwasser, St. Ludgeri und St. Servatii. Warendorf, Ahlen, Beckum, Rheine, Telgte und Werne solidarisieren sich mit der Stadt Münster; die Orte Coesfeld, Bocholt, Borken, Dülmen, Haltern und Vreden stellen sich auf die Seite des Bischofs.
   
 

The Münster Rebellion

1533-1536 The Münster Rebellion | please read our main article: The Münster Rebellion
   
1588 Beginn der Gegenreformation | Fürstbischof Ernst von Bayern Kurfürst von Köln beruft die Jesuiten aufgrund einer Stiftung des Domscholars Goswin von Raesfeld nach Münster und überträgt ihnen die Domschule.
   

1600

1602 Eine Drei-Schilling-Geldmünze der Stadt Münster aus dem Jahr 1602 trägt als Aufdruck den Bibelspruch "Qui dat pauperi non indigebit" – "Wer dem Armen gibt, wird keine Not leiden" (Sprüche 28,27).
1626 Die während des Dreißigjährigen Kriegs verbliebenen Protestanten in Münster werden vor die Alternative "Übertritt zum katholischen Glauben oder Auswanderung" gestellt.
 
 

The Peace Of Westphalia

1647 Datei:De merian Westphaliae 124.jpg
1648-10-26 Westfälischer Friede | Der Vertrag des Westfälischen Friedens wird in Münster unterzeichnet. | Ende des 30 jährigen Krieges | The Peace Of Westphalia
1650-1678 Christoph Bernhard von Galen - Fürstbischof in Münster
1661 Bischof Christoph Bernhard von Galen unterwirft die aufsässige Stadt Münster
1667 Vereinigung des Niederstiftes Münster mit dem Bistum
   

1700

1757 Im Siebenjährigen Krieg steht Münster infolge eines Bündnisses seines Landesherrn, des Kurfürsten Clemens August von Köln, auf der Seite der Franzosen und des Kaisers gegen die Preußen, Hannoveraner und Engländer. Eine französische Besatzung in Münster
1758 Preußen und Engländer besetzen Münster
1759 Die Franzosen erobern die Stadt zurück. Die fast zerstörte Stadt wechselt wieder den Besitzer, die Preußen ziehen ein.
1764 Franz von Fürstenberg, kurfürstlicher Minister für das Bistum Münster ordnet die Schleifung der Festungsanlagen an.
1767-1772 Bau des fürstbischöflichen Schlosses
1773 Generalvikar Franz von Fürstenberg erwirkt die Gründung einer Landesuniversität
1780 Mit der Errichtung der theologischen, philosophischen, juristischen und medizinischen Fakultät erfolgt die offizielle Gründung der Universität Münster.
   

1800

1802 Blücher rückt mit drei Bataillionen und einem Husarenregiment in Münster ein, um es für Preußen in Besitz zu nehmen
1803 Aufhebung des Fürstbistums Münster | Säkularisation des Fürstbistums Münster durch den Reichsdeputationshauptschluss | Die Reichsdeputation zu Regensburg verfügt 1803 die Säkularisation des Fürstbistums Münster. Damit verschwindet das bedeutendste geistliche Territorium Nordwestdeutschlands aus der Reihe der selbstständigen Fürstbistümer. Die Aufhebung der Klöster und der Entzug des kirchlichen Verfügungsrechts sorgen für einen Rückgang karitativer Arbeit.
1808 Im Bistum Münster schließen sich die in der Krankenpflege tätigen "Barmherzigen Schwestern" beziehungsweise "Clemensschwestern" zusammen. Später folgen die "Schwestern von der göttlichen Vorsehung" (1842), die "Krankenschwestern des heiligen Franziskus" (1844) und die Schwestern "Unserer Lieben Frau" (1850).
1815 Münster wird Provinzialhauptstadt für Westfalen
1821 Neuumschreibung des Bistums durch die päpstliche Bulle "De salute animarum"
1826-11-09 Bernhard Overberg, Begründer der Normalschule
1880 Eröffnung der Wasserleitung
1884 Rückkehr des Bekennerbischofs Johann Bernhard aus der Verbannung
1899 Münster wird durch den Bau des Dortmund-Ems-Kanals mit dem Ruhrgebiet und der Nordsee verbunden
   

1900

1919 Die Weimarer Reichsverfassung tritt in Kraft, an deren Entstehung der münstersche Dompropst und Zentrumspolitiker Joseph Mausbach maßgeblich mitgewirkt hat. Mausbach richtet an die Katholiken den Appell, nach der Monarchie nun die demokratische Staatsform anzunehmen.
1933-1946 Bischof Clemens August von Galen ist Verteidiger der Warheit und des Rechts
1939 Münster hat 171059 Einwohner
1940-1941 Klostersturm der Geheimen Staatspolizei
1941 Bischof Clemens Graf von Galen predigt gegen Gestapo-Terror und Euthanasie. Als erster greift er am 3. August 1941 die Euthanasie-Maßnahmen der NS-Regierung öffentlich an und verurteilt das Mordprogramm.
1949 Gründung des Oberverwaltungsgerichtes des Landes Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Münster
1952 Münster wird auch Sitz des Verfassungsgerichtshofes, des oberten Gerichtes des Landes Nordrhein-Westfalen
1953 Neubegründung der westfälischen Selbstverwaltung mit dem Sitz in Münster. Durch die Landschaftsverbandsordnung werden die Aufgaben des alten Provinzialverbandes Westfalen dem neuen Landschaftsverband Westfalen-Lippe übertragen.
1953-10-13 Konsekration des Hochaltars und Wiedereröffnung des Hohen Doms zu Münster nach der Kriegszerstörung
1965 700-Jahrfeier des Hohen Doms zu Münster
1966 Münster hat 200000 Einwohner
1975 Kommunale Neugliederung
1981 Errichtung der Domkammer.
1989 An der Westfälischen Wilhelms-Universität und an den Fachhochschulen Münster sind über 56000 Studenten eingeschrieben.
   

2000

   
   
   

 

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